Im Vinschgau und im Burggrafenamt gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Museen und Galerien, die Ihnen einen Einblick in die Geschichte und Kultur unseres Landes geben. Wir vom Biohof Schönthaler möchten Sie gerne einladen, auf Ihren Wanderungen und Radtouren zwischendurch innezuhalten und neben unserer herrlichen Natur ein wenig vom geistigen Erbe entlang der Via Claudia Augusta zu erfahren. Webcam Schlanders - Laas

In unserem Haus sind orginale Fotografien vom Vinschgau zu sehen. Sie stammen vom britischen Fotografen Alex Rowbotham, der mit seiner Familie seit Jahren in Südtirol lebt.

Photograph copyright Alex Rowbotham alexrowbotham.com

Römer

Die Via Claudia Augusta ist eine der wichtigsten Römerstraßen, die den süddeutschen Raum mit Norditalien verbanden. Kaiser Augustus eroberte 15 v. Chr. weite Teile der Alpen und des nördlichen Voralpengebietes. Sein Adoptivsohn Drusus baute die Verbindungsstraße vom Süden durch Tridentum, das heutige Trient und durch Bozen über den Reschenpass, durch das Inntal über den Fernpass bis nach Augusta Vindelicorum, das heutige Augsburg.

Glurns/GlorenzaGlurns zählt wegen ihrer noch vollständigen Stadtmauern zu den kleinsten Städten Europas. Die Gründung der Handelsstadt geht auf das 12. Jh. zurück.

Die Stadt mit ihren etwa 850 Einwohnern gilt als Touristenattraktion und ist vor allem wegen seiner sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Bausubstanz wirklich sehenswert. Glurns war die Geburtsstadt des bekannten Malers Paul Flora (1922 – 2009). Leben und Werk des Künstlers sind im Paul-Flora-Museum in einer Dauerausstellung zu sehen

Das Kloster Marienberg, die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas, stammt aus dem 12. Jh. Der älteste Teil ist die Krypta, die um 1160 vom Bischof von Chur geweiht wurde.

Das Kloster Marienberg

Der Laaser Marmor wird am südseitigen Gebirgsstock des Jenn, der Jennwand, bei Laas im Vinschgau (Südtirol) im "Weißwasser Bruch" auf 1.526 m im Untertagebau und im "Göflaner Bruch" auf 2.170 m im Tagebau gewonnen. Das genutzte Marmormassiv erhebt sich an der Nordostflanke der Ortlergruppe, ca. 40 km westlich von Meran.

Railway on the side of the mountain built to transport the marble

Stinkabrunn - Heilander Schwefel - Die Stinkabrunn-Quelle kommt mit 10,7 Grad Celsius ans Tageslicht und stinkt nach faulen Eiern. ...

und stinkt nach faulen Eiern. Aus der Tiefe der altkristallinen Gesteine entnimmt sie noch reichlich Bikarbonate, Sulfate, Calcium, Magnesium und Kalium. Trotz geringer Mengen an Radioaktivität ist das bakteriologisch reine Wasser für Heilzwecke interessant. Laut einer Gutachtens vom Jahr 1993 kann es für eine Therapie des Verdauungsapparates, der Leber- und Hauterkrankungen empfohlen werden. (Quelle: Raiffeisenkasse Laas, s’Badl 1999)

Oberhalb von Schluderns befindet sich die Churburg aus dem 13. Jh.mit der größten privaten Rüstkammer Europas. Sie ist seit 500 Jahren im Besitz der Familie Trapp. ...

Mitte des 13. Jh. wurde dem Churer Bischof Heinrich IV. von Montfort von den Matscher Vögten erlaubt, am Eingang ins Matscher Tal eine Burg zu erbauen. Diese wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert. So können die Besucher in der Churburg Bauten der Romanik, Gotik sowie der Renaissance besichtigen.

Führungen finden von März bis Oktober statt. Informationen liegen bei uns im Haus auf.

Im Vintschger Museum haben die Besucher die Möglichkeit, einen Einblick in die Geschichte des bäuerlichen Lebens und der Vintschger Kulturlandschaft zu bekommen. Ein wichtiges Thema ist das Wasser. Da der Vinschgau immer schon sehr trocken war, entwickelten die Einheimischen ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem: die Waale - das älteste künstliche Bewässerungssystem der Alpen.

Das Dorf Tschengls liegt auf einem Murkegel am Fuße der 3378 Meter hohen Tschenglser Hochwand. Gleich zwei romanische Burgen aus dem 13 Jh prägen das Dorfbild.

Die obere ist heute leider zu einer Ruine verfallen, während die andere vollständig renoviert wurde. Dort, früher auch Fuchsburg genannt, befinden sich heute das Restaurant und eine Bar. Die Grafen Fuchs von Fuchsberg waren Besitzer des Lehenssitzes von 1764 bis 1817. Heute ist die Burg in Privatbesetz.

Tschenglsburg

Aus dem Reschensee ragt heute noch der romanische Turm aus dem 14. Jh. Hier lag einst das alte Dorf Graun mit seinen fruchtbaren Wiesen und Feldern. Dieses wurde zwischen 1949 und 1950 überflutet, um für die aufsteigende Industrie Norditaliens den nötigen Strom zu liefern.

Reschen Turm See

Im Vinschgau und im Burggrafenamt gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Museen und Galerien, die Ihnen einen Einblick in die Geschichte und Kultur unseres Landes geben. Wir vom Biohof Schönthaler möchten Sie gerne einladen, auf Ihren Wanderungen und Radtouren zwischendurch innezuhalten und neben unserer herrlichen Natur ein wenig vom geistigen Erbe entlang der Via Claudia Augusta zu erfahren. Webcam Schlanders - Laas

In unserem Haus sind orginale Fotografien vom Vinschgau zu sehen. Sie stammen vom britischen Fotografen Alex Rowbotham, der mit seiner Familie seit Jahren in Südtirol lebt.

Photograph copyright Alex Rowbotham alexrowbotham.com

Römer

Die Via Claudia Augusta ist eine der wichtigsten Römerstraßen, die den süddeutschen Raum mit Norditalien verbanden. Kaiser Augustus eroberte 15 v. Chr. weite Teile der Alpen und des nördlichen Voralpengebietes. Sein Adoptivsohn Drusus baute die Verbindungsstraße vom Süden durch Tridentum, das heutige Trient und durch Bozen über den Reschenpass, durch das Inntal über den Fernpass bis nach Augusta Vindelicorum, das heutige Augsburg.

Glurns/GlorenzaGlurns zählt wegen ihrer noch vollständigen Stadtmauern zu den kleinsten Städten Europas. Die Gründung der Handelsstadt geht auf das 12. Jh. zurück.

Die Stadt mit ihren etwa 850 Einwohnern gilt als Touristenattraktion und ist vor allem wegen seiner sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Bausubstanz wirklich sehenswert. Glurns war die Geburtsstadt des bekannten Malers Paul Flora (1922 – 2009). Leben und Werk des Künstlers sind im Paul-Flora-Museum in einer Dauerausstellung zu sehen

Das Kloster Marienberg, die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas, stammt aus dem 12. Jh. Der älteste Teil ist die Krypta, die um 1160 vom Bischof von Chur geweiht wurde.

Das Kloster Marienberg

Der Laaser Marmor wird am südseitigen Gebirgsstock des Jenn, der Jennwand, bei Laas im Vinschgau (Südtirol) im "Weißwasser Bruch" auf 1.526 m im Untertagebau und im "Göflaner Bruch" auf 2.170 m im Tagebau gewonnen. Das genutzte Marmormassiv erhebt sich an der Nordostflanke der Ortlergruppe, ca. 40 km westlich von Meran.

Railway on the side of the mountain built to transport the marble

Stinkabrunn - Heilander Schwefel - Die Stinkabrunn-Quelle kommt mit 10,7 Grad Celsius ans Tageslicht und stinkt nach faulen Eiern. ...

und stinkt nach faulen Eiern. Aus der Tiefe der altkristallinen Gesteine entnimmt sie noch reichlich Bikarbonate, Sulfate, Calcium, Magnesium und Kalium. Trotz geringer Mengen an Radioaktivität ist das bakteriologisch reine Wasser für Heilzwecke interessant. Laut einer Gutachtens vom Jahr 1993 kann es für eine Therapie des Verdauungsapparates, der Leber- und Hauterkrankungen empfohlen werden. (Quelle: Raiffeisenkasse Laas, s’Badl 1999)

Oberhalb von Schluderns befindet sich die Churburg aus dem 13. Jh.mit der größten privaten Rüstkammer Europas. Sie ist seit 500 Jahren im Besitz der Familie Trapp. ...

Mitte des 13. Jh. wurde dem Churer Bischof Heinrich IV. von Montfort von den Matscher Vögten erlaubt, am Eingang ins Matscher Tal eine Burg zu erbauen. Diese wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert. So können die Besucher in der Churburg Bauten der Romanik, Gotik sowie der Renaissance besichtigen.

Führungen finden von März bis Oktober statt. Informationen liegen bei uns im Haus auf.

Im Vintschger Museum haben die Besucher die Möglichkeit, einen Einblick in die Geschichte des bäuerlichen Lebens und der Vintschger Kulturlandschaft zu bekommen. Ein wichtiges Thema ist das Wasser. Da der Vinschgau immer schon sehr trocken war, entwickelten die Einheimischen ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem: die Waale - das älteste künstliche Bewässerungssystem der Alpen.

Das Dorf Tschengls liegt auf einem Murkegel am Fuße der 3378 Meter hohen Tschenglser Hochwand. Gleich zwei romanische Burgen aus dem 13 Jh prägen das Dorfbild.

Die obere ist heute leider zu einer Ruine verfallen, während die andere vollständig renoviert wurde. Dort, früher auch Fuchsburg genannt, befinden sich heute das Restaurant und eine Bar. Die Grafen Fuchs von Fuchsberg waren Besitzer des Lehenssitzes von 1764 bis 1817. Heute ist die Burg in Privatbesetz.

Tschenglsburg

Aus dem Reschensee ragt heute noch der romanische Turm aus dem 14. Jh. Hier lag einst das alte Dorf Graun mit seinen fruchtbaren Wiesen und Feldern. Dieses wurde zwischen 1949 und 1950 überflutet, um für die aufsteigende Industrie Norditaliens den nötigen Strom zu liefern.

Reschen Turm See

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